Lebensfreude Mein Lebensweg
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Mein Lebensweg

"Ich bin ein Schüler meines eigenen Lebens"

Urs Camenzind

Heute

Ganzheitlicher Gesundheits- und Lebensberater, Hypnosetherapeut, Bewusstseins-Trainer und Coach in eigener Naturheilpraxis, Geburtsvorbereiter sowie Vortragsreferent und Kursleiter. Familienvater und in bereichernder Partnerschaft lebend mit Heidi.


Ausbildungen / Qualifikationen / Diplome:

  • Medizinische Grundlagen-Ausbildung
  • Klassische Massage
  • Hawaiianische Lomi Lomi Tempelmassage
  • Breussmassage
  • Fussreflexzonen-Massage
  • Sportmassage
  • Esalen Massage
  • Energetische Gesichtsmassagen
  • Körper-Reflexzonen Massage
  • Cellulite-Behandlung
  • DORN - Ausbilder und Therapeut seit 1999
  • Zilgrei Lehrer
  • Bewusstseinstrainer IFDB
  • Therapeuten - Coach IUC
  • Mental- und Persönlichkeitstrainer
  • Lernstrategietrainer
  • Dynamind Practitioner
  • Meridian Technik
  • Ernährungsberatung und Basische Körperpflege
  • Hypnosetherapeut NGH
  • Lehrer für Selbsthypnose ITM
  • HUNA-Praxis
  • 200 Meter Feuerläufer (damals noch Weltrekord...)
  • HypnoBirthing Ausbilder (für eine sanfte, natürliche Geburt www.sanftegeburt.ch)
  • Universal Energie
  • Tai Ji Quan (Traditioneller Yang Stil)
  • Qigong Meditationen
  • Atem-Haltungs- und Bewegungslehrer
  • Mental-Energetische Atlas Reposition
  • G-O-M (Ganzheitliche Optimierung des Menschen)
  • Radiästhesie (Pendel, Einhandrute)
  • Numerologische Zahlenanalytik
  • Ganzheitlich Psychologische Beratung
  • Physiognomie und Menschenkenntnis (nach Carl Hutter)
  • Lebensfreudiger dipl. Lachtrainer :-)))


Früher

Wie viele andere Jugendliche, wusste auch ich nicht, was nach der Schule wohl die beste Lehrstelle für mich wäre. Also gings zur Elektromonteur-Lehre. Ganze 9 Jahre waren die Baustellen und Umbauten mein Daheim. Ich lernte, dass meine Hände etwas vom wertvollsten sind, das mir Gott geschenkt hat.

Dann entschied ich mich für Abwechslung und wurde selbständiger "Allround-Unternehmer". Nun war Schluss mit dem gemütlichen zurücklehnen im "Chef-Angestellten" Verhältnis. Eigenverantwortung, Kreativität und Mut waren nun gefragt. Von der Elektrobranche hatte ich genug und stellte also einige eigene Projekte (oder eher Wagnisse?) auf die Beine. Zeit zu leben war angesagt.

Mein Künstler und Entertainerblut fing an, sich in meinem Körper bemerkbar zu machen. Ich wollte als Musiker und Dressman die Bühnen des Lebens kennenlernen und natürlich kam es auch soweit. Ich reiste als Sänger, Gitarrist und Komponist in mehr oder weniger bekannten Bands durch die Welt und als Dressman waren Mode, Glanz und Schein angesagt. Ein Highlight nach dem anderen. Einmal hierhin und einmal dahin ziehen. Auf der Reise sein, unmerklich immer weiter weg von mir selber. Zeitschriften, Fotosessions, TV-Shows und Plakatwerbung von A-Z. Es war eine schöne und einmalige Zeit. Und was bitte gelernt davon?

Urs hat sich selber kennen gelernt! Eine der besten Lebens - Schulen um Selbsterkenntnis zu fördern, ist wohl das Showbusiness (wenn man es dazu benutzen will). Alles ist in Bezug zum Aussen. Bis man merkt um was es wirklich geht und dass man sich in Wahrheit immer mehr von seinem WAHREN SELBST entfremdet. Sich einfach eine oder mehrere Persönlichkeitsstrukturen überstreift und wieder ablegt. Wie ein Kleidungsstück eben. Weit weg von Individuum sein. Weit weg von Echtheit und wirk-lichtem Leben. Weit weg von SICH SELBER SEIN.

Ständiges hämmern im Kopf und unerträglicher Rückenschmerz waren die logischen Zeichen des Körpers.

Es war an der Zeit, Abschied zu nehmen von Rauchen, Drogen, Süchten, ungesundem Lebenswandel und Lügengeschichten. Die eine Seite war gelebt. Hurra es ging in eine andere Richtung…!

Meine Erkenntnisse aus all meinen Lebensabschnitten und wie diese mein heutiges Sein geprägt haben, möchte ich mit einer kleinen Sufi-Geschichte von einem alten Meister verständlich machen:

Eine Frau kam zu ihm, sie brachte ihr kleines Kind mit und sagte zu dem Meister: "Ich habe diesen Jungen satt. Er isst so viele Süssigkeiten, dass ich Angst habe, er wird krank." Der Meister sah den Jungen an und sagte zu der Frau: "Komm in einer Woche wieder." Nach einer Woche ging sie hin, und der Meister sagte: "Es tut mir leid, komm in zwei Wochen wieder." Nach zwei Wochen kamen sie wieder und der Meister schaute den Jungen an und sagte: "Du kannst es schaffen!" Der Junge sagte: "Aber warum hast du drei Wochen gebraucht, um das zu sagen?" Der Meister sagte: "Weil ich selber Süssigkeiten liebe. Also musste ich versuchen, ob ich es schaffen konnte oder nicht, wie hätte ich dir sonst etwas sagen können? Es wäre falsch gewesen. Und es ist schwierig, ich weiss es."

Ist das nicht herrlich, diese Ehrlichkeit - diese Echtheit - dieses "MenschSein"!

Die Geschichte gefällt mir deshalb so sehr, weil da kein Hauch von „Meister-Gehabe“ oder der bekannten Therapeuten "Ich-weiss-wie-es-geht, mach-es-aber-selber-auch-nicht" Erhabenheit und Besserwisserei existiert ;-)

Denn wie wir ja alle wissen...

"Nur was aus eigener Erfahrung kommt,
kann echt und authentisch sein und dementspechend wirken."

© 2008 by Urs Camenzind | Datenschutz

„Der Anfang aller Dinge
ist die richtige Information“

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